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Arte Cítrica

Ausgaben

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Sonderausgabe Diaspora
v.2 n.1, 2026

Denn Kunst in Bewegung geht nicht verloren: Sie verwandelt sich.

Die Sonderausgabe Diaspora entsteht aus dem aufmerksamen Zuhören von Stimmen, die außerhalb ihres Herkunftsortes schaffen, jedoch niemals außerhalb ihrer selbst. Diese Ausgabe widmet sich der Reflexion über die brasilianische Musikdiaspora — nicht als Abwesenheit oder Bruch, sondern als Feld der Neuerfindung, lebendigen Erinnerung und sensiblen Bewegung zwischen Territorien, Zeiten und Identitäten.

Hier tritt Musik als Geste der Beständigkeit in Bewegung hervor. Eine Weise, die Welt zwischen Sprachen, Geografien und Geschichten zu bewohnen und dabei Herkunft, Affekte, Spannungen und Neuerfindungen mit sich zu tragen. Diaspora wird nicht als Exil verstanden, sondern als Prozess: als Zustand erweiterten Hörens, in dem Bewegung den Blick, das Ohr und das Denken schärft.

In dieser Ausgabe versammeln wir Künstler:innen, Forscher:innen und Wissenschaftler:innen, die Musik als historische, politische und poetische Erfahrung untersuchen — geprägt von Migrationen, Auslöschungen, Widerständen und Schöpfungen, die weit über nationale Grenzen hinaus widerhallen. Diese Beiträge zeigen, wie brasilianisches musikalisches Schaffen in der Diaspora weiterhin Bedeutung, Zugehörigkeit und Transformation erzeugt.

 

In dieser Ausgabe:

  • Stimme, Zeit und Bewegung: Wege der brasilianischen Musikdiaspora
    Das Gasteditorial stellt die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe vor und entwirft ein sensibles Panorama der Forschungen und Reflexionen dieses Sonderhefts.

  • Die Malês und die afrikanische Diaspora: Widerstand und Kunst als Erinnerung
    Die Perkussionistin und Masterabsolventin der Geisteswissenschaften Lara Tannus bietet eine tiefgehende Analyse von Musik als Wurzel, als ancestrales Gedächtnis und als Widerstandskraft in der afrikanischen Diaspora.

  • Musikalische Diaspora: Notizen zu einem hörenden Unterwegssein
    Die Historikerin und Masterstudentin Priscilla Barbosa teilt die Wege ihrer Forschung und reflektiert über das Hören als Praxis in Bewegung sowie über brasilianische Musik, die außerhalb des Landes entsteht.

  • Maria d’Apparecida: Interpretin von Carmen und der brasilianischen Popularmusik — 100 Jahre
    Die promovierte Journalistin und Schriftstellerin Mazé Torquato Chotil widmet sich der Laufbahn der brasilianischen Opernsängerin Maria d’Apparecida und beleuchtet ihr Leben, ihr Werk und ihre historische Bedeutung.

  • Lange vor „Tia Amélia“: Amélia Brandão Nery auf Tournee durch die Amerikas
    Der Doktorand der Musikwissenschaft Thiago Leme Marconato hebt die Bedeutung der Komponistin und Pianistin Amélia Brandão Nery und ihre zentrale Rolle bei der internationalen Verbreitung brasilianischer Musik hervor.

  • Die gestimmte Stadt: die Oficina de Música de Curitiba
    Die bildende Künstlerin, Historikerin und Masterabsolventin der Geschichte Tathy Zimmermann reflektiert über die 43. Oficina de Música de Curitiba (2026) und denkt die Stadt als klangliches Territorium und Begegnungsraum zwischen Traditionen und Gegenwart.

  • Interview mit der Komponistin und Flötistin Letícia Malvares
    Ein Gespräch über Schaffen, künstlerischen Werdegang, universelle Musik und musikalische Produktion im Dialog mit der Welt.

  • Modos Cítricos
    Wir eröffnen eine neue Rubrik, die Musiker:innen, Alben und musikalischen Produktionen gewidmet ist und die Hör- und Wahrnehmungsweisen bei Arte Cítrica erweitert.

  • VitrinArte
    Wir laden die Leser:innen weiterhin ein, unsere erste virtuelle Ausstellung Citrus-Territorium zu besuchen, die im gleichnamigen Bereich der Website verfügbar ist.

 

Die Sonderausgabe Diaspora will nicht alles kartieren oder Bedeutungen abschließen. Sie schlägt ein Zusammenleben von Stimmen in Bewegung, sich formenden Hörweisen und fortdauernden Geschichten vor. Hier ist Musik reisende Erinnerung, resonierender Körper und sich ausdehnendes Denken.

Eine Ausgabe zum aufmerksamen Hören. Um zu erkennen, dass selbst in der Ferne Kunst weiterhin Heimat schafft.
Und dass dieses Territorium — zitronig, vielfältig, undiszipliniert — weiter wächst.

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#3 Aufstand des Wortes
v.1 n.5, 2025

Denn Literatur ist nie neutral, sie ist immer ein Akt des Ungehorsams

Eine Ausgabe, die Literatur als Akt des Widerstands feiert. Zwischen Stille, Fragmenten und kraftvollen Stimmen entfacht jeder Text einen Funken Aufstand und lädt zum Denken, Fühlen und Hinterfragen ein.

In dieser Ausgabe:

  • Die ewige Suche nach dem „Ich“ in Clarice Lispectors Geschichten

Tauchen Sie ein in Pri Fernandes’ Analyse von Lispectors Geschichten, in denen sich das „Ich“ zwischen Stille und Erinnerungssplittern formt.

  • Medea wiederbeleben

Die Philosophin Laurene Veras bietet eine kritische Lesung der Tragödie von Euripides und ihrer Neuinterpretation in Lars Von Triers Werk, mit Reflexionen über Macht, Geschlecht und Widerstand.

  • Was ist Kunst? Teil II – Wenn Kunst ihre Rahmen sprengt: Brüche, Rebellionen und sensorische Revolutionen

Historikerin und Künstlerin Tathy Zimmermann beleuchtet Avantgarde, Experimente und die Vielfalt künstlerischer Schöpfung, auf einer Reise durch das 20. und 21. Jahrhundert.

  • „Ich bin das Monster“ – Hilda Hilsts Poesie für Kinder

Autorin und Professorin Carla Viccini erforscht Hilsts Werk und zeigt, wie kindliche Fantasie zu Kunst wird, die berührt, provoziert und hinterfragt.

  • Interview mit Barbara Lia

Wir sprechen mit der Schriftstellerin und Dichterin über ihr Werk, ihre kreativen Prozesse und den Aufstand des Wortes in jedem literarischen Gestus.

  • Kunst in Aktion

Neben den Texten zeigt die Ausgabe Künstler*innen, die uns visuelle Kreationen, Performances und Bilder schenken, die mit jeder literarischen Reflexion im Dialog stehen und das Mosaik des Aufstands des Wortes vervollständigen.

Eine Ausgabe zum Lesen, Fühlen und um jedes Wort schneiden, bewegen und transformieren zu lassen.

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#3 Aufstand des Wortes
v.1 n.4, 2025

Denn Literatur ist nie neutral, sie ist immer ein Akt des Ungehorsams

Eine Ausgabe, die Literatur als Akt des Widerstands feiert. Zwischen Stille, Fragmenten und kraftvollen Stimmen entfacht jeder Text einen Funken Aufstand und lädt zum Denken, Fühlen und Hinterfragen ein.

In dieser Ausgabe:

  • Die ewige Suche nach dem „Ich“ in Clarice Lispectors Geschichten

Tauchen Sie ein in Pri Fernandes’ Analyse von Lispectors Geschichten, in denen sich das „Ich“ zwischen Stille und Erinnerungssplittern formt.

  • Medea wiederbeleben

Die Philosophin Laurene Veras bietet eine kritische Lesung der Tragödie von Euripides und ihrer Neuinterpretation in Lars Von Triers Werk, mit Reflexionen über Macht, Geschlecht und Widerstand.

  • Was ist Kunst? Teil II – Wenn Kunst ihre Rahmen sprengt: Brüche, Rebellionen und sensorische Revolutionen

Historikerin und Künstlerin Tathy Zimmermann beleuchtet Avantgarde, Experimente und die Vielfalt künstlerischer Schöpfung, auf einer Reise durch das 20. und 21. Jahrhundert.

  • „Ich bin das Monster“ – Hilda Hilsts Poesie für Kinder

Autorin und Professorin Carla Viccini erforscht Hilsts Werk und zeigt, wie kindliche Fantasie zu Kunst wird, die berührt, provoziert und hinterfragt.

  • Interview mit Barbara Lia

Wir sprechen mit der Schriftstellerin und Dichterin über ihr Werk, ihre kreativen Prozesse und den Aufstand des Wortes in jedem literarischen Gestus.

  • Kunst in Aktion

Neben den Texten zeigt die Ausgabe Künstler*innen, die uns visuelle Kreationen, Performances und Bilder schenken, die mit jeder literarischen Reflexion im Dialog stehen und das Mosaik des Aufstands des Wortes vervollständigen.

Eine Ausgabe zum Lesen, Fühlen und um jedes Wort schneiden, bewegen und transformieren zu lassen.

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#3 Aufstand des Wortes
v.1 n.3, 2025

Denn Literatur ist nie neutral, sie ist immer ein Akt des Ungehorsams

Eine Ausgabe, die Literatur als Akt des Widerstands feiert. Zwischen Stille, Fragmenten und kraftvollen Stimmen entfacht jeder Text einen Funken Aufstand und lädt zum Denken, Fühlen und Hinterfragen ein.

In dieser Ausgabe:

  • Die ewige Suche nach dem „Ich“ in Clarice Lispectors Geschichten

Tauchen Sie ein in Pri Fernandes’ Analyse von Lispectors Geschichten, in denen sich das „Ich“ zwischen Stille und Erinnerungssplittern formt.

  • Medea wiederbeleben

Die Philosophin Laurene Veras bietet eine kritische Lesung der Tragödie von Euripides und ihrer Neuinterpretation in Lars Von Triers Werk, mit Reflexionen über Macht, Geschlecht und Widerstand.

  • Was ist Kunst? Teil II – Wenn Kunst ihre Rahmen sprengt: Brüche, Rebellionen und sensorische Revolutionen

Historikerin und Künstlerin Tathy Zimmermann beleuchtet Avantgarde, Experimente und die Vielfalt künstlerischer Schöpfung, auf einer Reise durch das 20. und 21. Jahrhundert.

  • „Ich bin das Monster“ – Hilda Hilsts Poesie für Kinder

Autorin und Professorin Carla Viccini erforscht Hilsts Werk und zeigt, wie kindliche Fantasie zu Kunst wird, die berührt, provoziert und hinterfragt.

  • Interview mit Barbara Lia

Wir sprechen mit der Schriftstellerin und Dichterin über ihr Werk, ihre kreativen Prozesse und den Aufstand des Wortes in jedem literarischen Gestus.

  • Kunst in Aktion

Neben den Texten zeigt die Ausgabe Künstler*innen, die uns visuelle Kreationen, Performances und Bilder schenken, die mit jeder literarischen Reflexion im Dialog stehen und das Mosaik des Aufstands des Wortes vervollständigen.

Eine Ausgabe zum Lesen, Fühlen und um jedes Wort schneiden, bewegen und transformieren zu lassen.

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#2 — Tiefen der Kunst
v.1 n.2, 2025

Eine Ausgabe, die dorthin taucht, wo kein Licht mehr hinkommt: dorthin, wo die Kunst schlägt, blutet und spielt.

Was erwartet Sie in unseren Seiten?

  • Manifest des Spielerischen Philosophierens
    Angélica Sátiro lädt uns ein, mit Ideen zu spielen — denken beim Spielen, spielen beim Philosophieren. Denn auch Philosophie kann Kreide auf dem Asphalt sein.

  • Was ist Kunst? Teil I – Eine Reise von der Antike bis ins 19. Jahrhundert
    Tathy Zimmermann, Künstlerin und Historikerin, durchstreift Jahrhunderte voller Debatten, Salons und Brüche, um uns zu zeigen: Es gibt keine endgültige Antwort, sondern ein Kaleidoskop von Bedeutungen.

  • Interview mit dem Kollektiv Ideosphera
    Anarchische, ungezähmte, brennende Kunst. Ein Kollektiv, das aus Kellern, Scherben und Rissen geboren wird — Beweis dafür, dass Kunst Komet, Ruine und Explosion sein kann.

  • Kunst als Katharsis
    Katia Velo schreibt über die Alchemie von Schmerz und Schönheit und erinnert uns daran, dass Leben immer ein kreativer Akt ist.

Eine Ausgabe, die Sie durchdringen wird: zwischen Lachen und Wunden, Drachen und geballten Fäusten, Kunst als Balsam und Feuer.

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Spezial-Dossier „Ich bin noch hier“
v.1 n.1, 2025

Eine Ausgabe, die Kino, Erinnerung und Widerstand atmet. Walter Salles’ Film, Gewinner des Oscars 2025, dient als Ausgangspunkt für ein intensives Eintauchen: Eunice Paiva, ihr von Schmerz und Mut geprägter Weg und der Kampf um die Wahrheit, der bis heute nachhallt.

Was finden Sie in unseren Seiten?

  • Eunice Paiva: wenn das Kino das Schweigen bricht
    Der Filmemacher Ermeson Vieira Gondim eröffnet die Ausgabe mit einer Analyse, wie die Kamera das Schweigen durchbrechen kann.

  • Die Künstler sind noch da (und hier)
    Filmemacher und bildender Künstler César Meneghetti erinnert uns daran, dass Künstler — und immer sein werden — an vorderster Front gegen das Vergessen stehen.

  • Wir müssen einen Weg finden, mein Freund
    Philosophin und Schriftstellerin Laurene Veras verbindet das Lied von Erasmo Carlos mit dem brutalen Kontrast zwischen Feier und Gewalt und zeigt, wie das Lächeln selbst in dunklen Zeiten ein Akt des Widerstands ist.

  • Eunice Paiva und die Wunden der Erinnerung: ein Essay über Widerstand und Freiheit
    In der historischen Sektion zeichnet die Künstlerin und Historikerin Tathy Zimmermann das Porträt von Eunice Paiva, die Trauer in Aktivismus für Menschenrechte und indigene Völker verwandelte.

  • Interview mit Moara Tupinambá
    Die Künstlerin teilt ihre Sicht darauf, wie sich indigene Vorfahren in Schaffen und Kampf widerspiegeln.

  • Ich bin noch hier: Geschichte und Musik verflochten
    Als kraftvollen Abschluss führt uns Sängerin und Historikerin Priscilla Barbosa durch einen Soundtrack, der die Erzählung verstärkt und vertieft — wo Musik und Erinnerung sich im Widerstand verbinden.

Eine Ausgabe zum Fühlen, Erinnern und Nichtvergessen: Kunst als lebendige Flamme gegen das Schweigen.

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Ausgabe Null
v.1 n.0, 2025

Null. Der Ausgangspunkt. Die fruchtbare Leere. Die weiße Leinwand, die bereits alle Möglichkeiten in sich trägt. In diesem Raum zwischen Furcht und Ekstase entsteht Arte Cítrica: als Einladung, als Entdeckung, als Transformation. Die Null ist Same, ist Potenzial, ist das, was in viele Richtungen aufblüht.

In dieser Ausgabe
Die Erstausgabe von Arte Cítrica taucht ein in Werke, Ideen und Überschneidungen, die die Null als Ursprung, Abwesenheit und Verheißung erforschen:

  • Der Körper als Objekt: Marina Abramović und Rhythm 0
    Der Philosoph und Psychoanalytiker Gustavo Jugend analysiert die brutale Performance der serbischen Künstlerin und reflektiert über Gewalt, Verdinglichung und die „lakanische Null“ als Symbol des Nicht-Existierenden, das paradoxerweise existiert.

  • Die Tafeln des Heiligen Vinzenz: das rätselhafte Gemälde von Nuno Gonçalves
    Ein Text von Tathy Zimmermann über das umstrittene portugiesische Polyptychon, das Zeit und Interpretationen trotzt.

  • Interview mit Christopher Zoellner
    Der Künstler und Designer spricht über seine Erfahrungen in Taiwan und darüber, wie seine Grafik- und Textilkunst Oberflächen in visuelle Erzählungen verwandelt.

  • Von Null an: brasilianische Musik in der Diaspora
    Die Historikerin und Sängerin Priscilla Barbosa schreibt über das Programm Más Allá de la Bossa Nova und die kreative Kraft brasilianischer Musik, die im Ausland entsteht.

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Lass uns reden?

Was dich bewegt, berührt oder zum Nachdenken bringt, interessiert uns ebenfalls.

Teile deine Ideen, Eindrücke und spritzigen Gefühle.

Deine Stimme zählt.

Trag dich ein!
Für empfindsame und zitronige Seelen.

Danke!

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